Sesvennahütte, Berghütte auf 2256 Metern in Schlinig, Italien
Die Sesvennahütte ist eine Berghütte in Schlinig, Südtirol, auf rund 2.256 Metern Höhe, zwischen dem Engadin und dem Vinschgau gelegen. Sie bietet Schlafplätze und Verpflegung für Bergwanderer, die die umliegenden Alpenpässe und Gipfel überqueren.
Die heutige Sesvennahütte wurde 1976 errichtet und ersetzte damit eine ältere Hütte, die an derselben Stelle stand. Seitdem ist sie ein wichtiger Haltepunkt auf dem Weg durch die Grenzregion zwischen Italien und der Schweiz.
Die Sesvennahütte liegt auf einem alten Übergangsweg, der seit Jahrhunderten von Hirten und Händlern genutzt wurde, um zwischen dem Vinschgau und dem Engadin zu wechseln. Heute treffen hier Wanderer aus verschiedenen Ländern aufeinander, was dem Ort eine besondere Stimmung des Austauschs verleiht.
Die Hütte ist zu Fuß über markierte Bergwege erreichbar, und die Wanderung dauert je nach Ausgangspunkt mehrere Stunden. Im Sommer sind die Wege gut begehbar, während im Winter Erfahrung im Gebirge und geeignete Ausrüstung unbedingt notwendig sind.
In der Nähe der Hütte steht eine Gedenkstele für vier Skitourengänger, die im Winter 2012 eine Lawine überlebten. Das Denkmal erinnert daran, wie schnell sich die Bedingungen in diesem abgelegenen Gelände ändern können.
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