Cathedral of St. Mary, Barockkathedrale in Cuneo, Italien
Der Dom St. Maria ist eine Barockkirche im Zentrum von Cuneo mit einer neoklassizistischen Fassade, die von Architekt Antonio Bono zwischen 1863 und 1866 entworfen wurde. Das Innere gliedert sich in ein Hauptschiff mit neun seitlichen Kapellen, die mit religiösen Kunstwerken ausgestattet sind.
Der Dom hat seinen Ursprung im Mittelalter und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut. In der Weihnachtsnacht 1656 stürzte ein Teil des Gebäudes ein, woraufhin Architekt Giovenale Boetto den Wiederaufbau leitete, der 1662 abgeschlossen wurde.
Der Name des Doms bezieht sich auf Maria, die Mutter Jesu, und das Gotteshaus ist bis heute ein lebendiger Ort des Glaubens für die Bewohner von Cuneo. An hohen Feiertagen füllt sich der Innenraum mit Gläubigen, und man spürt, wie tief verwurzelt diese Kirche im Alltag der Stadt ist.
Der Dom liegt im Herzen von Cuneo und ist zu Fuß von den meisten zentralen Punkten der Stadt leicht erreichbar. Ein Besuch lohnt sich besonders in den Morgenstunden, wenn das Licht durch die Fenster fällt und das Innere ruhiger ist.
Im Presbyterium hängt ein Altarbild von 1685, das von Andrea Pozzo gemalt wurde und Maria mit dem Christuskind sowie den Heiligen Michael und Joseph zeigt. Pozzo war auch der Schöpfer der berühmten Trompe-l'oeil-Deckenmalerei in der Jesuitenkirche Sant'Ignazio in Rom.
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