Aveia, Archäologische Stätte der Vestini-Siedlung in Fossa, Italien.
Aveia ist ein archäologischer Fundplatz mit Resten eines antiken römischen Siedlung in Fossa, etwa 10 Kilometer südöstlich von L'Aquila. Die Ausgrabungen haben Überreste von Gebäuden und Artefakte freigelegt, die das tägliche Leben der damaligen Bewohner zeigen.
Der Ort wurde um 450 n.Chr. als Bischofssitz gegründet und erlebte seine Blütezeit als religiöses und administratives Zentrum. Die Siedlung wurde später während der Lombardeneinfälle um 500 n.Chr. aufgegeben und verlor allmählich an Bedeutung.
Die Kirche Santa Maria ad Cryptas zeigt Gemälde aus dem 12. bis 15. Jahrhundert, die die künstlerische Entwicklung der Region widerspiegeln. Besucher können hier sehen, wie lokale Kunsttraditionen über die Jahrhunderte hinweg gewachsen sind.
Das Gelände ist über die antike Via Claudia Nova erreichbar und liegt in der Nähe des heutigen Dorfes Fossa. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben ist und es keine ausgebauten Wege gibt.
Ein im Jahr 1902 entdeckter Stein aus dem 3. Jahrhundert trägt eine Inschrift, die auf einen stationarius hinweist, einen Beamten, der für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig war. Diese Entdeckung zeigt, dass die Römer ein formelles Verwaltungssystem hatten, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
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