Pieve di San Lorenzo, Romanische Pieve in Borgo San Lorenzo, Italien.
Die Pieve di San Lorenzo ist die Hauptkirche von Borgo San Lorenzo im Mugello nördlich von Florenz. Der heutige Bau geht auf einen Wiederaufbau des 12. und 13. Jahrhunderts zurück: Drei Schiffe auf Säulen und viereckigen Pfeilern enden in einer einzigen großen halbrunden Apsis, deren Kapitelle Eckvoluten und stilisierte Blätter tragen. Der Backsteinglockenturm mit unregelmäßig sechseckigem Grundriss erhebt sich über der Apsis mit fünf Geschossen einfacher und gekuppelter Öffnungen.
Die Pieve ist in einer Urkunde von 934 erwähnt; die heutige Kirche geht auf einen Neubau des 12. bis 13. Jahrhunderts zurück. Ihr unregelmäßig sechseckiger Backsteinglockenturm steht auf der Apsis und ist in fünf übereinanderliegenden Geschossen mit Einzel- und Doppelfenstern geöffnet. Oben hängen sechs Glocken in Es, 1826 vom Prateser Gießer Santi Gualandi gegossen; die größte wiegt rund 1.400 kg.
An der Gegenfassade hängt Piero di Cosimos Tafel Madonna mit Kind und den Heiligen Johannes dem Täufer und Thomas, um 1510-1515 für die Bruderschaft der Madonna gemalt, die nach ihrem an die Pieve angebauten Oratorium Azzurri hieß. Die daneben befindliche Pfingstdarstellung stammt von Jacopo Vignali. Am zweiten Altar des rechten Schiffes wurde Cesare Vellis signierte und auf 1592 datierte Grablegung von Francesca, Witwe des Giovanbattista Cocchi, zu seinem Gedenken gestiftet.
Die Kirche steht im Zentrum von Borgo San Lorenzo im Mugello nördlich von Florenz. Der Eingang liegt an der Straßenseite; der unregelmäßig sechseckige Glockenturm aus Terrakotta erhebt sich über der Apsis und ist von außen am besten zu sehen. Der Innenraum liegt auf einer Ebene und hat drei Schiffe, sodass sich die Seitenaltäre und Pfeiler der Reihe nach besichtigen lassen.
Der sechseckige Backsteinturm erhebt sich über der Apsis und öffnet sich in fünf übereinanderliegenden Geschossen mit Einzel- und Doppelfenstern. Oben hängen sechs Glocken in Es, 1826 vom Prateser Gießer Santi Gualandi gegossen; die größte wiegt rund 1.400 kg. Jede trägt einen Namen: la Grossa, la Misericordia, la Terza di Sù, la Terza di Giù, la Danda und la Piccina.
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