Altopiano delle Cinquemiglia, Gebirgsplateau in Abruzzo, Italien.
Das Altopiano delle Cinquemiglia ist ein Hochplateau in den Abruzzen, das sich über etwa 9 Kilometer Länge und 1 Kilometer Breite erstreckt und auf einer Höhe von 1.265 Metern liegt. Die Landschaft wird von sanften Grasflächen geprägt, die von der Staatsstraße 17 durchquert werden, welche das Gizio-Tal und das Peligna-Tal im Norden mit dem Raso-Bachtal im Süden verbindet.
Im Jahr 1528 führten extreme Winterbedingungen auf dem Plateau zum Tod von etwa 300 Söldnern, die in schwere Schneestürme gerieten. Dieses dramatische Ereignis machte die brutalen Wetterbedingungen des Ortes deutlich bekannt.
Der Name des Hochplateaus bezieht sich auf seine Ausdehnung und Form, die Schafhirten nutzen die Grasflächen seit Generationen als traditionelle Weiderouten während der wärmeren Monate. Die Praxis des Hirtenseins ist hier tief in der lokalen Identität verankert und prägt bis heute das Bild der Landschaft.
Das Plateau ist ganzjährig zugänglich, aber die Winter sind sehr hart mit extrem kalten Temperaturen und erheblichen Schneefällen, sodass eine sorgfältige Planung erforderlich ist. Die beste Zeit zum Erkunden ist der Sommer, wenn mildere Bedingungen herrschen und die Wege leichter zu begehen sind.
Der Name bezieht sich auf die Entfernung von etwa 5 Meilen, was der historischen Bezeichnung für die Ausdehnung des Plateaus entspricht. Dieser Begriff hat sich über Jahrhunderte erhalten und wird lokal noch heute verwendet, um das Gebiet zu beschreiben.
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