Allifae, archäologische Stätte in Italien
Allifae ist eine römische Stadt in der Nähe von Alife in Kampanien, Italien, gelegen im Tal des Vulturnus am Fuße des Monte Matese. Die Ruinen zeigen die Überreste einer antiken Siedlung mit Straßen, öffentlichen Bädern, einem Theater und Stadtmauern aus dem 4. Jahrhundert, die die räumliche Struktur und das Layout des antiken Ortes verdeutlichen.
Allifae wurde zunächst von Samniten besiedelt und geriet 326 v.Chr. in römische Kontrolle, bevor es mehrmals zwischen Römern und Samniten umstritten war. Nach der endgültigen Eroberung 310 v.Chr. wurde es eine römische Kolonie mit neuen öffentlichen Gebäuden, die unter Kaiser Hadrian erbaut wurden.
Der Name Allifae stammt von den Samniten und Oskern, die diese Gegend vor der römischen Eroberung bewohnten. Heute können Besucher an den Ruinen erkennen, wie die Gemeinschaft gelebt hat, mit Überresten von öffentlichen Bädern und einem Theater, die zeigen, wie Menschen sich versammelten und ihre Freizeit verbrachten.
Der Ort ist relativ zugänglich und kann zu Fuß oder mit dem Auto erreicht werden, wobei die beste Zeit für einen Besuch bei gutem Wetter ist. Nehmen Sie sich Zeit zum Erkunden und beachten Sie, dass ein Museum in der Nähe der Stadt Alife viele Artefakte aus der antiken Stätte beherbergt.
Das Museum, das 2004 eröffnet wurde, zeigt Mosaike mit schwarzweißen geometrischen Mustern aus dem 1. Jahrhundert v.Chr. und n.Chr., sowie eine Freskenmalerei von einer Hauswand aus der Hauptstraße, die in den 1990er Jahren ausgegraben wurde. Diese seltenen Kunstwerke gewähren einen ungewöhnlichen Einblick in die ästhetischen Standards und künstlerischen Fähigkeiten der Bewohner.
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