Nostra Signora di Montallegro, Basilika minor und Heiligtum auf einem Hügel in Rapallo, Italien.
Das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Montallegro ist ein Kleinbasilikat und Wallfahrtsort, der auf einem Hügel bei Rapallo in einer reizvollen Lage thront. Die Kirche vereint neugotische Architektur mit religiösen Kunstwerken, darunter eine byzantinische Ikone und barocke dekorative Elemente.
Das Heiligtum geht auf das Jahr 1557 zurück, als ein Bauer eine Erscheinung der Jungfrau Maria hatte, die zum Bau einer Kirche an diesem Ort führte. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude dann im neugotischen Stil umgestaltet.
Unsere Liebe Frau von Montallegro ist seit 1739 Schutzpatronin von Rapallo; seit 1948 trägt das Stadtwappen ihr Monogramm aus den verschlungenen Buchstaben M und A zwischen zwei Greifen. Zu ihren Ehren wird die Hymne Splende in alto gesungen, komponiert von dem Priester Giovanni Battista Campodonico. Die byzantinische Tafel der Dormitio Mariae wird im silbernen Gehäuse von 1743 aufbewahrt.
Das Heiligtum liegt auf etwa 612 m Meereshöhe auf dem Hügel über Rapallo. Man erreicht es zu Fuß über einen Pfad oder mit der Seilbahn, die von der Stadt herauffährt; die im deutschen Text genannte Zahnradbahn gibt es hier nicht. Der Aufstieg zu Fuß dauert deutlich länger als die Fahrt mit der Seilbahn.
Die Quelle, die der Überlieferung nach neben dem Erscheinungsfelsen entsprang, liegt nicht in einer Josefskapelle: Die Quellen verorten sie am Monte Letho, beim byzantinischen Bild der Dormitio Mariae, das der Pfarrer mit seiner Gruppe fand. Die beiden Protokolle vom 6. August 1558, verfasst vom Vikar Egidio Falceta für Erzbischof Gerolamo Sauli, halten dort Heilungen fest: Blinde sahen, Lahme gingen, Besessene wurden befreit.
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