Bosco Littorio, Archäologische Stätte in Gela, Italien.
Bosco Littorio ist eine archäologische Stätte in Gela, die zehn Strukturen von einem alten Hafen bis zur Akropolis umfasst und Häuser mit rechteckigen Grundrissen und dicken Mauern zeigt. Die Gebäude unterscheiden sich in Größe und Layout, wodurch deutlich wird, wie die Menschen hier wohnten und arbeiteten.
Das Handelszentrum von Gela entwickelte sich vom 8. Jahrhundert vor Christus und erlebte seine Blütezeit, bis es um 480 vor Christus durch Naturereignisse, möglicherweise Tsunamis, zerstört wurde. Diese plötzliche Zerstörung hinterließ die Gebäude in einem Zustand, der Archäologen heute hilft, das tägliche Leben zu verstehen.
Die Ausgrabungen brachten Terrakotta-Altäre aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zutage, auf denen mythologische Figuren dargestellt sind. Diese Stücke werden heute im Archäologischen Regionalmuseum von Gela aufbewahrt und zeigen, welche religiösen Praktiken hier stattfanden.
Das Gelände ist das ganze Jahr über kostenlos zugänglich und wird von der Forstkorps der Sizilianischen Region gepflegt. Man kann die Stätte ohne Führung erkunden, sollte aber festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben ist und es wenig Schatten gibt.
Die Gebäude bewahren sichtbare Eingangstüren mit Pfosten und Türstürze, sowie Löcher von den Holzbalken der Dächer. Diese Details zeigen, wie Häuser konstruiert waren und machen die antike Architektur greifbar.
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