Basilica Santuario dei Santi Vittore e Corona, Kleine Basilika in Anzù, Feltre, Italien
Die Basilika Santuario dei Santi Vittore e Corona steht auf dem Monte Miesna und überblickt die Landschaft von Feltre mit Blick auf den Fluss Piave und das Grappa-Massiv. Das Bauwerk besitzt ein markantes Äußeres und einen Innenraum, der mit Fresken aus mehreren Jahrhunderten verziert ist und verschiedene künstlerische Epochen widerspiegelt.
Der Bau des Heiligtums begann 1096 auf dem Monte Miesna; der Bischof von Feltre, Arpone, weihte die Kirche am 13. Mai 1101, um die Reliquien der Heiligen Viktor und Corona aufzunehmen. Es folgte ein Kloster, das von 1495 bis 1668 die Fiesolaner, von 1668 bis 1777 die Somaschi und von 1852 bis 1878 die Minoriten beherbergte. Im Oktober 1354 bedeckte König Karl IV. von Böhmen den Marmorsarkophag der Märtyrer mit seinem Mantel.
Die Kirche ehrt zwei frühe Heilige, deren Namen auf ihre Geschichte als Märtyrer hinweisen. Pilger kommen seit Jahrhunderten hierher, um an diesem heiligen Ort zu beten und die spirituelle Bedeutung zu erfahren, die der Ort für die lokale Gemeinde hat.
Das Heiligtum liegt auf dem Monte Miesna, 3 km von Feltre entfernt in der Fraktion Anzù, am Ende einer langen, steilen Treppe zur hohen, schmalen Fassade. Der angrenzende Kreuzgang stammt von 1495. Der Innenraum ist vollständig freskiert; für die Szenen im linken Querschiff und den Marmorsarkophag östlich des Altars sollte man Zeit einplanen.
Im Oktober 1354 bedeckte Karl IV. von Böhmen den Marmorsarkophag der Märtyrer mit seinem eigenen kostbaren Mantel und überließ der Kirche die Zehnten von Anzù; dafür erhielt er den Schädel des heiligen Viktor und die Hand der heiligen Corona, die heute zum Domschatz des Veitsdoms in Prag gehören. Ein Fresko zeigt den König und die Königin kniend am Grab, und ein Gottesdienst für seine Seele, der Lazzarone di Carlo IV, findet noch am ersten Sonntag nach Ostern statt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.816 Mitwirkenden weltweit.