Santa Maria della Coltura, Basilika minor und Heiligtum in Parabita, Italien
Die Madonna della Coltura ist ein neugotisches Heiligtum in Parabita mit drei Schiffen, die durch spitzbogige Arkaden getrennt sind und auf den ursprunglichen Kirchenbau des 14. Jahrhunderts zuruckgehen. Im zentralen Chor steht ein alter Monolith mit Fresko-Darstellungen der Jungfrau und des Christuskindes, der das Herzstuck des Heiligtums bildet.
Eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert markiert den Ursprung dieses Ortes, wurde aber zwischen ihrem Bau und dem 20. Jahrhundert mehrfach umgebaut. 1913 schuf der Architekt Napoleone Pagliarulo die heutige neugotische Struktur, die die Verehrung des heiligen Steins in architektonischer Form ausdruckt.
Das Heiligtum ist noch heute Ziel von Wallfahrten, besonders im Mai, wenn Menschen hierher kommen, um die Entdeckungsgeschichte des Steins durch eine Prozession nachzuerleben.
Die Wande der seitlichen Schiffer sind mit Fresken von Mario Prayer geschmuckt, die Szenen aus dem Leben Mariens zeigen und 1942 vollendet wurden. Besucher konnen sich Zeit nehmen, um diese kunstvollen Malereien zu erkunden, wahrend sie die ruhige Atmosphare des Heiligtums geniesen.
Der Monolith weist griechische Inschriften und byzantinische Kunstelemente auf, die an dieser religiösen Stätte in dieser speziellen Form nicht woanders zu finden sind. Diese seltene Kombination von antiker Schrift und künstlerischem Stil macht den Stein zu einem außergewöhnlichen Fundstück mit tieferen historischen Wurzeln.
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