Basilica Shrine of the Sacred Heart of Jesus and St. Anthony, Kleinbasilika und Wallfahrtsort in Messina, Italien.
Die Basilika Heiligtum des Heiligen Herzens Jesu und des Heiligen Antonius ist eine Minorbasilika in der Via Santa Cecilia in Messina, die nach einem Entwurf des Ingenieurs Letterio Savoja im eklektischen Stil errichtet wurde. Die Außenfassaden bestehen aus Melilli-Stein; in den Nischen neben dem Eingang stehen Bronzestatuen der Heiligen Lukas und Matthäus von Sindoni, die Giebel tragen Reliefs, darunter das des Heiligen Herzens von Giuseppe D'Arrigo. Im Inneren sind die Decken der Schiffe von Rosario Spagnoli in gerahmten Feldern bemalt, und auf der hohen Sängertribüne gegenüber dem Eingang steht eine Ruffatti-Orgel von 1962 mit 20 Registern.
Der Bau begann 1921 unter der Leitung des Architekten Letterio Savoja und schuf ein neues religiöses Zentrum in Messina. Das Projekt entstand in einer Zeit der städtischen Wiederherstellung nach dem verheerenden Erdbeben von 1908.
Die Kirche ist die erste weltweit, die dem Gebet um Berufungen gewidmet ist, daher der Titel Tempio della Rogazione Evangelica. Die Antoniusverehrung begann 1887 mit dem „Pane di Sant'Antonio“, entstanden nach dem Gelübde von Susanna Consiglio, Witwe Miceli, die während der Choleraepidemie Geld für das Brot der Waisen versprach und mit ihren Kindern verschont blieb.
Die Basilika liegt an der Via Santa Cecilia, am Ort des alten Viertels Avignone, wo Annibale Maria Di Francia 1878 sein Werk begann. In der Krypta ruht der Leichnam des Gründers; das 2000 eröffnete angrenzende Museum zeigt ein Modell des Viertels Avignone im Maßstab 1:2 und das Zimmer des Heiligen. Auf der hohen Sängertribüne gegenüber dem Eingang steht die Ruffatti-Orgel von 1962 mit 20 Registern auf zwei Manualen und Pedal.
Die Kirche ist die erste weltweit, die dem Gebet für Berufungen gewidmet ist, nach Jesu Gebot, für Arbeiter der Ernte zu beten; sie ist zudem Antonius-Heiligtum, verbunden mit der 1887 begonnenen Andacht des „Pane di Sant'Antonio“. Im angeschlossenen Museum rekonstruiert ein Modell im Maßstab 1:2 das Viertel Avignone mit seinen drei Gassen und dem Zimmer, in dem der heilige Hannibal nach 1908 wohnte.
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