Kehlburg, Mittelalterliche Burgruine in Gais, Italien.
Kehlburg sind Ruinen einer mittelalterlichen Burganlage, die sich auf 1188 Metern Hohe uber dem Ahrntal und der Ebene von Bruneck erhebt. Die Struktur zeigt Steinmauern und Grundrisse fruherer Gebaude, die noch immer die ursprungliche Anordnung einer Befestigungsanlage erkennen lassen.
Im Jahr 995 erwarb Bischof Albuino das Land von Adligem Liuto und wandelte einen Bauernhof in eine Befestigung um, die dem Bistum Brixen diente. Die Anlage entwickelte sich uber Jahrhunderte hinweg als strategischer Außenposten in der Region.
Die Burgkapelle ist dem Heiligen Erasmus geweiht und zieht seit Generationen Menschen aus Gais und den umliegenden Dörfern an. Der Ort hat für die Gemeinschaft eine tiefe religiöse Bedeutung bewahrt, die bis heute in den Besuchen der Pilger lebendig ist.
Der Ort ist uber einen Wanderweg von Gais erreichbar, was etwa eine Stunde dauert und durch dichte Walder fuhrt. Festes Schuhwerk und ausreichend Zeit sind notig, da der Weg bergauf fuhrend und stellenweise nicht sehr breit ist.
Ein Feuer im April 1944 verursachte schwere Beschadigungen, die zur dauerhaften Ruine fuhrten. Seit dieser Zeit wurde die Anlage nicht wieder aufgebaut und zeigt die Narben dieses Ereignisses bis heute.
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