Castello di Larciano, Burg in Italien
Castello di Larciano ist eine Burg aus dem Mittelalter, die auf einem sanften Hügel in der Stadt Larciano in der Toskana steht. Die Festung hat starke Steinmauern, einen hohen Turm von etwa 36 Metern Höhe und mehrere Gebäude wie eine Kapelle, einen Palazzo und einen zentralen Bergfried.
Die Burg wurde Ende des 11. Jahrhunderts von der Familie der Conti Guidi di Modigliana gegründet und diente als Verteidigungsbauwerk. 1226 übernahm die Stadt Pistoia die Kontrolle und verstärkte damit ihre Macht über die südwestliche Region Montalbano.
Der Name Larciano könnte vom lateinischen "Larcius" stammen, einem Namen aus der Antike. Die Burg zeigt heute noch die mittelalterliche Bauweise mit dicken Steinmauern und engen Fenstern, die das Leben in dieser Zeit widerspiegeln.
Der Bergfried und die Mauern sind frei zugänglich und erlauben einfache Erkundungen rund um das Gelände. Das im Untergeschoss untergebrachte Museum enthält Funde aus der Vorgeschichte bis zur Neuzeit, hat jedoch einige architektonische Barrieren für Menschen mit Mobilitätsproblemen.
Die Mauern zeigen noch Spuren der mittelalterlichen Konstruktion, einschließlich Bohlenlöcher, die einst ein erhöhtes Laufwerk für die Wachen hielten. Eine tiefe Zisterne im Zentrum speicherte Wasser während Belagerungen, um die Bewohner mit Wasser zu versorgen.
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