Castello di Pentefur, Mittelalterliche Burgruine in Savoca, Italien
Castello di Pentefur ist eine Burgruine in Savoca mit erhaltenen Steinen und Ziegeln, die noch Teile von Brustwebren und Fensteröffnungen zeigt. Die unregelmässigen Perimeterwände und die Grundlagen eines quadratischen Bergfrieds ermöglichen einen Eindruck von der ursprünglichen Struktur.
Im 12. Jahrhundert liess König Roger II. von Sizilien die Burg erneut aufbauen und machte sie zur Sommerresidenz des Erzbischofs von Messina. Der Wiederaufbau war Teil einer breiteren Strategie zur Sicherung der sizilianischen Küste.
Die Burg ist Teil eines Netzwerks von Verteidigungsbauten in der Region, darunter Torre Catalmo und Torre dei Saraceni. Sie spiegelt die mittelalterliche Strategie wider, die Küste durch verstreute Türme und Festungen zu schützen.
Der Zugang zur Burg erfolgt über die Via Chiesa Madre, wo neuere Arbeiten durch die Familie Nicòtina die öffentliche Nutzung gesichert haben. Besucher sollten auf unebenes Gelände vorbereitet sein und die Sicherheit an den Mauern beachten.
Lokale Legenden berichten von fuenf Fluechtlingen aus Taormina, die die Burg erbaut haben sollen, wobei der Name Pentefur moglicherweise von den fuenf Stadtvierteln des antiken Savoca stammt. Diese Geschichte verbindet die Burg mit den fruehen Besiedlungsmustern der Region.
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