Nostra Signora del Sacro Cuore, Katholische Kirche im historischen Zentrum von Florenz, Italien
Nostra Signora del Sacro Cuore ist eine neoklassizistische Kirche in Florenz, deren Fassade unvollendet blieb: Zwei freistehende Säulen stehen dort, wo ein Portikus mit großem Giebel geplant war. Im Inneren gliedern acht monolithische Säulen mit korinthischen Kapitellen aus den Steinbrüchen des Monte Ceceri den Saal. Die Kirche liegt an der Piazza Santa Caterina d'Alessandria, an der Ecke zur Via Enrico Poggi.
Der Bau begann im Juni 1848 nach einem Entwurf von Gaetano Baccani für das Barbano-Viertel, stockte aber aus Geldmangel. 1857 übernahm Giuseppe Martelli die Arbeiten, fügte die Seitenschiffe hinzu und verwendete zehn monolithische Säulen aus den Steinbrüchen des Monte Ceceri. Am 31. Dezember 1863 wurde die Kirche dem Kultus übergeben, geweiht der Unbefleckten Empfängnis und der heiligen Katharina von Alexandrien; 1904 kauften die Missionare vom Heiligsten Herzen Jesu sie, 1937 wurde sie Pfarrei.
Die Kirche dient der Gemeinde als Ort für regelmäßige katholische Gottesdienste und ist Teil des Netzes der römisch-katholischen Erzdiözese Florenz. Sie prägt das religiöse Leben in der Gegend und zieht Gläubige aus dem Viertel an.
Die Kirche ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da mehrere Bushaltestellen in Gehweite vom Eingang liegen. Besucher sollten beachten, dass regelmäßige Gottesdienste stattfinden und es beste ist, zu den angebotenen Zeiten zu kommen.
Die zehn monolithischen Säulen, die bereits für Gaetano Baccanis Projekt von 1848 vorbereitet worden waren, wurden 1857 von Giuseppe Martelli wiederverwendet; sie stammten aus den Steinbrüchen des Monte Ceceri. Der geplante dreifach bogige Portikus mit neoklassischem Giebel wurde nie gebaut, sodass zwei freistehende Säulen an der unvollendeten Fassade blieben.
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