Santa Maria di Monte Oliveto Maggiore, Gotische Kathedrale in Chiusure, Italien
Santa Maria di Monte Oliveto Maggiore ist ein Benediktinerkloster in den Hügeln der Toskana, das sich mit seinen Ziegeldächern und rotem Mauerwerk in die Landschaft einfügt. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden mit Kreuzgängen, Kapellen und Räumen für die Mönche, die in einem weitläufigen Gelände angeordnet sind.
Das Kloster wurde im frühen 15. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich zum Hauptsitz der Olivetaner-Benediktiner, einer reformierten Ordensgemeinschaft. Die Entwicklung über die Jahrhunderte hinweg prägte sein heutiges Aussehen und seine Bedeutung in der Region.
Die Kapellen auf dem Gelände zeigen Kunstwerke aus verschiedenen Epochen und gehören zu den Lieblingsorten der Besucher, die gerne zwischen den Gebäuden umherwandern. Die Mönche haben hier über Jahrhunderte hinweg ihre Spiritualität durch Kunstwerke und Bauten ausgedrückt, die bis heute nachwirken.
Das Kloster liegt auf einem Hügel und erfordert etwas Fußmarsch vom Parkplatz, weshalb bequemes Schuhwerk zu empfehlen ist. Der Zugang zu verschiedenen Bereichen kann je nach Besuchszeiten unterschiedlich sein, daher lohnt sich ein vorheriger Check der öffnungszeiten.
Im Inneren des Klosters befinden sich umfangreiche Wandmalereien von Renaissance-Künstlern wie Sodoma, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Benedikt darstellen. Diese Fresken zählen zu den wichtigsten Beispielen religiöser Kunstwerke der Region und fesseln Kunstliebhaber besonders.
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