Santi Francesco e Giustina, Neoklassizistische Kirche in Rovigo, Italien.
Santi Francesco e Giustina ist eine Kirche in Rovigo mit einer zwischen 1853 und 1896 errichteten klassizistischen Fassade, die einst fünf Statuen trug, welche Ende der 1960er Jahre entfernt wurden. Der Umbau des 19. Jahrhunderts bezog den ursprünglichen gotischen Bau in das heutige Querschiff ein. Im Inneren birgt der dritte Altar links eine Pietà von Tullio Lombardo aus dem Jahr 1526.
Die erste Kirche San Francesco wurde zwischen 1297 und 1300 im gotischen Stil mit einem einzigen Schiff und fünf Apsiskapellen errichtet und gehörte zu einem Franziskanerkonvent, der durch das Testament von Obizzo II. d'Este gegründet wurde. 1413 wurde ein rechtes Schiff mit fünf verbundenen Kapellen angebaut, 1520 der Glockenturm, 1533 die Mittelapsis verlängert. Unter Napoleon am 27. September 1797 aufgehoben und entweiht, wurde sie 1799 wiedereröffnet und am 11. April 1806 zur Pfarrkirche erhoben, als Ersatz für Santa Giustina. Ein am 13. Mai 1827 begonnener Umbau gliederte die alte Kirche in das heutige Querschiff ein; die Kirche wurde am 7. Mai 1837 geweiht, die Fassade zwischen 1853 und 1896 erbaut.
Die Doppelweihe stammt vom 11. April 1806, als die Kirche die abgerissene Santa Giustina als Pfarrsitz ersetzte und beide Titel übernahm. Das Taufbecken war bereits 1603 vom Pfarrer erbeten worden, aufgestellt wurde es erst am 6. Juli 1914.
Das Gotteshaus liegt innerhalb der Römisch-Katholischen Diözese Adria-Rovigo und empfängt Besucher während der Woche zu regelmäßigen Gottesdiensten. Planen Sie Ihren Besuch am besten außerhalb der Messzeitenzeiten, um das Innere in Ruhe zu erkunden.
Die Fassade entstand zwischen 1853 und 1896 auf dem heutigen Vorplatz und trug fünf Statuen, die Ende der 1960er Jahre entfernt wurden. Das Taufbecken wurde erst am 6. Juli 1914 aufgestellt, obwohl der Pfarrer es bereits 1603 beim Generalvikar beantragt hatte.
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