Santi Quaranta Martiri e San Pasquale Baylon, Rome, Kirchengebäude in Italien
Santi Quaranta Martiri e San Pasquale Baylon ist eine Barockkirche in Trastevere mit einem einzigen Kirchenschiff, das von drei Kapellen auf jeder Seite flankiert wird. Das Innere wird durch eine verzierte Kuppel geprägt, die mit religiösen Fresken ausgestattet ist.
Die Kirche wurde 1122 von Papst Calixt II. gegründet und erfuhr ihre größte Umgestaltung 1736 unter der Leitung des Architekten Giuseppe Sardi. König Philipp V. von Spanien unterstützte die Wiederherstellung und hinterließ damit bedeutende Spuren im Bauwerk.
Die Kirche zeigt an ihrem Hauptaltar ein Gemälde der Märtyrerzahl Vierzig und trägt im Kuppelgewölbe ein Fresko über die Verherrlichung des heiligen Paschalis. Diese künstlerischen Werke prägen den visuellen Eindruck des Innenraums und erzählen von den heiligen Figuren, denen der Ort gewidmet ist.
Die Kirche ist an den meisten Tagen zugänglich und bietet Besuchern die Möglichkeit, ihre architektonischen Elemente und religiösen Kunstwerke zu erkunden. Es wird empfohlen, morgens oder am frühen Nachmittag zu kommen, da zu diesen Zeiten weniger Menschenaufkommen herrscht und bessere Lichtverhältnisse für das Betrachten der Details entstehen.
Der heilige Paschalis wird in der lokalen Tradition mit der Erfindung von Zabaglione verbunden, einem Dessert aus Eiern und Marsalawein, das ursprünglich Sanbaion hieß. Diese unerwartete Verbindung zwischen einem religiösen Heiligen und einem italienischen Klassiker der Küche zeigt, wie die Geschichte dieses Ortes in alltägliche Aspekte des römischen Lebens hineinreicht.
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