San Micheletto, Romanische Kirche in Lucca, Italien
San Micheletto ist eine Kirche in Lucca, deren Nordseite von der Neugestaltung des 18. Jahrhunderts erhalten ist: Quadermauerwerk mit bekrönenden, profilierten Hängearkaden. Die Kirche des 12. Jahrhunderts ersetzte einen Vorgängerbau des 8. Jahrhunderts, von dem nur ein Gesims und kleine, in der linken Seitenwand wiederverwendete Pfeiler übrig sind. Das Portal der Nordseite zeigt einen Architrav aus der Werkstatt Biduinos mit einem Rankenmotiv und einer menschlichen Figur.
Das Gebäude entstand bereits früh im 8. Jahrhundert und wurde dann im 12. Jahrhundert grundlegend umgebaut. Bei dieser Erneuerung wurden Materialien und Strukturen aus dem Vorgängerbau bewahrt und wiederverwendet.
Die Weihe an den heiligen Michael geht auf eine Kirche des 8. Jahrhunderts an diesem Ort zurück; von ihr sind nur eine Rahmung und kleine Pfeiler erhalten, die in der linken Seitenwand des Nachfolgebaus aus dem 12. Jahrhundert wiederverwendet wurden. Vom Klarissenkloster blieb der Kreuzgang des 15. Jahrhunderts mit achteckigen Pfeilern; heute beherbergt der Komplex die Fondazione Ragghianti und die IMT Alti Studi Lucca.
Der ehemalige Klosterkomplex beherbergt heute die Fondazione Centro Studi sull'arte Licia e Carlo L. Ragghianti und die Universität IMT Alti Studi Lucca. Der Zugang richtet sich nach den Öffnungszeiten dieser Einrichtungen und nicht nach einer Pfarreinutzung; der Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert mit achteckigen Pfeilern ist das gesuchte Bauteil.
Die Nordseite bewahrt einen Portalsturz aus der Werkstatt Biduinos mit Rankenornament und einer Menschenfigur; an der linken Seite des 12. Jahrhunderts sind eine Rahmung und kleine Säulen der Kirche des 8. Jahrhunderts wiederverwendet. Nach der Säkularisierung im 19. Jahrhundert kam der Komplex an den Staat und beherbergt heute die Fondazione Centro Studi sull'arte Licia e Carlo L. Ragghianti und die IMT Alti Studi Lucca.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.177 Mitwirkenden weltweit.