Sant'Agnese, Neoklassizistische Kirche in Treviso, Italien
Sant'Agnese ist eine neoklassizistische Kirche, die 1613 nach einem Entwurf von Andrea Pagnossin errichtet wurde. Die Fassade hat einen Dreiecksgiebel auf vier korinthischen Pilastern, ein zentrales Oval unter dem Gebälk und zwei rechteckige Fenster; im Giebel steht eine Statue des Erlösers zwischen Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten. Im Inneren hat das rechteckige Schiff dorischer Ordnung vier Seitenaltäre aus farbigem Marmor, und der Hauptaltar birgt Ottavio Cocchis Martyrium der Vierzig Heiligen in einer Stuckfassung von 1729.
Eine der heiligen Agnes geweihte Kirche ist ab 1268 belegt, an einem Standort neben dem heutigen Bau. 1529 übergab Papst Leo X. den Komplex den Lateranensischen Chorherren, nachdem deren Kloster vor den Mauern 1518 von Truppen der Liga von Cambrai zerstört worden war. Die heutige Kirche wurde 1613 nach einem Entwurf von Andrea Pagnossin errichtet und den Vierzig Heiligen geweiht; 1778 ließ das Domkapitel die mittelalterliche Agneskirche abreißen und übertrug deren Titel hierher. Im 19. Jahrhundert wurde sie Pfarrkirche.
Die Kirche war bis 1778 den Vierzig Märtyrern geweiht; damals ging der Titel Sant'Agnese vom abgebrochenen mittelalterlichen Tempel auf sie über. Zur Pfarrei gehören heute auch die Kirche San Giovanni della Croce von Giuseppe Segusini aus dem 19. Jahrhundert und die Kapelle von Mario Botta im Gebiet Appiani.
Die Fassade mit Dreiecksgiebel und vier korinthischen Pilastern liegt zur Straße; der Eingang befindet sich an dieser Front. Im Inneren hat das rechteckige einschiffige Langhaus vier Seitenaltäre, und die Zanin-Orgel von 2014 steht auf der barocken Cantoria neben dem Presbyterium. Zur Pfarrei gehören auch die Kirche San Giovanni della Croce von Giuseppe Segusini aus dem 19. Jahrhundert und die Kapelle von Mario Botta im Gebiet Appiani.
Die Kirche wurde 1613 als Kirche der Heiligen Vierzig errichtet und erhielt den Titel Sant'Agnese erst 1778, als die mittelalterliche Kirche dieses Namens abgerissen wurde. Das große Altarbild von Ottavio Cocchi zeigt noch das Martyrium der Vierzig Heiligen in einem Stuckrahmen von 1729.
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