Treviso, Mittelalterliches Stadtzentrum in Treviso, Italien.
Treviso ist eine Stadt in der Provinz Treviso im Nordosten Italiens, wo die Flüsse Sile und Botteniga ein Netz von Wasserläufen bilden. Kanäle durchziehen Straßen und Plätze und verleihen dem Ortskern eine Struktur aus Brücken und kleinen Wasserläufen, die an vielen Stellen sichtbar sind.
Der Ort wurde als keltische Siedlung namens Tarvisium gegründet und entwickelte sich zur römischen Gemeinde. Im Jahr 1339 trat die Stadt der Republik Venedig bei, was ihre weitere Entwicklung bis zum Ende des 18. Jahrhunderts prägte.
Der Dom bewahrt Gemälde von Tizian und Pordenone, während viele Hausfassaden Renaissancefresken zeigen. Diese Wandbilder stellen religiöse und geschichtliche Szenen dar und prägen das Stadtbild im Zentrum.
Das Zentrum liegt wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und enthält zahlreiche Geschäfte, Märkte und Gaststätten mit regionalen Speisen. Viele Straßen sind für Fußgänger angelegt, was die Erkundung zu Fuß erleichtert und einen ruhigen Aufenthalt ermöglicht.
Einige Wohnhäuser im alten Teil sind so gebaut, dass Wasser aus der Botteniga durch Kanäle im Erdgeschoss fließt. Diese Bauweise gehört zur ursprünglichen Struktur und ist bei Spaziergängen entlang bestimmter Straßen noch heute zu sehen.
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