Villa Manfrin called Margherita, Neoklassizistische Villa in Sant'Artemio, Treviso, Italien.
Die Villa Manfrin, auch Villa Margherita genannt, ist eine neoklassizistische Villa in Treviso, Norditalien. Die lange Fassade wird von einem zentralen Giebel bekrönt, und die hohen Einzelfenster im Hauptgeschoss sind jeweils mit einem dekorativen Tympanon versehen.
Der venezianische Architekt Giannantonio Selva entwarf das Gebäude zwischen 1780 und 1783 für den Marquis Girolamo Manfrin. Das Anwesen wechselte später mehrmals den Besitzer, bevor es schließlich in das Eigentum der Gemeinde Treviso überging.
Die Villa trägt seit 1896 den Namen Villa Margherita, als ein neuer Eigentümer sie nach seiner Frau benannte. Noch heute kann man auf dem Gelände Statuen und einen Fischteich sehen, die an die Gartenkultur der Villen Venetiens erinnern.
Die Villa liegt an der Viale Gian Giacomo Felissent im Norden von Treviso und ist gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Der öffentliche Garten mit Fischteich und Statuen ist frei zugänglich und eignet sich gut für einen Spaziergang.
Zwischen 1919 und 1937 beherbergte die Villa das Ministerium für den Wiederaufbau der vom Feind befreiten Gebiete, eine Behörde, die nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde. Diese Funktion als Verwaltungssitz ist heute kaum bekannt, verbindet das Gebäude aber mit einer der folgenreichsten Phasen der neueren italienischen Geschichte.
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