Shrine of Our Lady Help of Christians, Gotische Pfarrkirche in Viatosto, Italien.
Das Heiligtum unserer lieben Frau Helferin ist eine Pfarrkirche mit charakteristischen gotischen Merkmalen wie Spitzbögen und hohen Mauern aus Stein. Der Innenraum folgt den klassischen Proportionen dieser Bauweise und schafft eine nach oben strebende Struktur.
Bereits im 11. Jahrhundert als Santa Maria de Riparupta urkundlich erwähnt, wurde die Kirche Ende des 12. Jahrhunderts neu errichtet, was die Ausgrabungen von 1996 in der Apsis bestätigten. Zwischen 1340 und 1350 finanzierten Vermächtnisse den gotischen Umbau: fünfeckige Apsis und Kreuzgewölbe. 1660 errichtete Papst Alexander VII. hier eine Bruderschaft der Maria Ausiliatrice; die Restaurierung dauerte von 1994 bis 2000.
Der Name Viatosto soll laut dem Historiker Incisa (1806) von „via tosto“ stammen: Die Pest, die Asti 1340 heimsuchte, endete hier und befreite bald darauf die ganze Stadt. 1660 errichtete Papst Alexander VII. in der Kirche eine Bruderschaft unter dem Titel Maria Hilf, den das Heiligtum noch trägt.
Die Kirche steht auf einem Hügel etwa 2,5 km vom Zentrum von Asti im Borgo Viatosto, weniger als 5 km von der alten Stadtmauer entfernt. Sie ist mit der Apsis nach Osten und dem Eingang nach Westen ausgerichtet; eine Treppe führt zum gotischen Portal. Der Bastion von 1932 festigt den Hügel, und vom Vorplatz reicht der Blick über die Stadt.
Der Glockenturm stammt von 1266, als Bischof Corrado di Cocconato von Papst Clemens IV. einen Beitrag zu seinem Bau erhielt; sein Erdgeschoss mit Rippengewölbe und Schlussstein diente als Sakristei. In der 1932 wiederhergestellten Lünette über dem gotischen Portal ist eine Madonna mit Kind zwischen Weizen und Trauben gemalt, Zeichen des Landlebens.
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