Santa Croce, Barockkirche in Turin, Italien
Santa Croce ist eine kleine Barockkirche an der piazza Carlo Emanuele II in Turin, die Filippo Juvarra über einem elliptischen Grundriss errichtete. Der ovale Innenraum steigt direkt in die Kuppel empor, wo eine Fensterreihe die Trommel ersetzt; acht Säulen aus Gassiner Marmor mit Kompositkapitellen tragen sie, und eine Laterne mit hohen Fenstern schließt die Kuppel in etwa 25 Metern Höhe. Der Campanile von Giovanni Battista Borra erreicht 30 Meter.
Filippo Juvarra entwarf die Kirche zwischen 1718 und 1730 für Augustinerinnen, Chorfrauen der Laterankongregation des Augustinerordens, die von einem früheren Standort umzogen. 1801 von der französischen Revolutionsregierung vertrieben, kehrten sie 1817 zurück und wurden 1848 bei der Enteignung kirchlicher Güter erneut vertrieben. Danach wurde die Kirche geschlossen, das Kloster Militärhospital, die Kirche „Casa del Soldato“.
Seit 2012 ist die Kirche der rumänisch-orthodoxen Kirche anvertraut, die hier die Liturgie auf Rumänisch feiert. Sie steht an der Piazza Carlo Emanuele II, im Volksmund Piazza Carlina genannt; die Wiedereröffnung 1927 fiel auf den 14. September, das Fest der Kreuzerhöhung, das der Kirche ihren Namen gibt.
Die Kirche ist während der regulären Gottesdienstzeiten für Besucher geöffnet, wobei die genauen Zeiten am Eingang angezeigt werden. Es ist ratsam, ruhig und respektvoll zu gehen, da es sich um einen aktiven Gebetsort handelt.
Der ovale Innenraum steigt ohne Tambour direkt in die Kuppel, an dessen Stelle eine Fensterreihe tritt – für die Zeit auffällig und vielleicht auch günstiger. Acht Säulen aus Gassino-Marmor mit Kompositkapitellen tragen sie, die Laterne schließt die Kuppel in etwa 25 Metern Höhe.
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