Turin, Hauptstadt in der Region Piemont, Italien.
Turin liegt am Po und erstreckt sich mit einem rechtwinkligen Straßennetz durch weite Flächen, umgeben von Bergen, die am Horizont sichtbar bleiben. Barockfassaden, breite Plätze und lange Laubengänge prägen das Stadtbild im älteren Zentrum, während andere Viertel moderne Wohnblocks und Industriegebäude zeigen.
Eine römische Siedlung entstand hier im ersten Jahrhundert vor Christus und wurde später zu einem wichtigen Handelszentrum unter verschiedenen Herrschaften. Im Jahr 1861 wurde der Ort zur ersten Hauptstadt des vereinten italienischen Staates, bevor die Regierung nach Florenz und schließlich Rom zog.
Lokale Bewohner treffen sich in den offenen Cafés unter den Arkaden, die viele Straßen säumen und Schutz vor Wetter bieten. Märkte im Freien bringen Menschen zusammen, die frische Produkte kaufen und dabei traditionelle Rezepte aus der piemontesischen Küche austauschen.
Öffentliche Verkehrsmittel wie Metro, Straßenbahn und Busse erreichen die meisten Stadtteile und Sehenswürdigkeiten ohne große Schwierigkeiten. Viele zentrale Bereiche lassen sich zu Fuß erkunden, da Straßen breit und übersichtlich angelegt sind, oft mit Arkaden als Schutz bei Regen.
Ein ausgedehntes Netzwerk von über 18 Kilometern unterirdischer Gänge und Tunnel verbindet historische Gebäude im Zentrum, teilweise zugänglich durch geführte Touren. Diese unterirdischen Räume dienten über Jahrhunderte unterschiedlichen Zwecken, von Lagerung bis Schutz, und bleiben für viele Besucher eine Überraschung.
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