Residenzen des Hauses Savoyen, UNESCO-Welterbe Architekturensemble in Piemont, Italien.
Die Residenzen des Königshauses Savoyen sind eine Gruppe von vierzehn Palästen, Burgen und Jagdschlössern, die über die Region Piemont verteilt sind und unterschiedliche Architekturen und Zwecke zeigen. Einige befinden sich in Turin, andere liegen in kleineren Städten oder auf dem Land, und zusammen bilden sie ein Netzwerk von Gebäuden aus verschiedenen Epochen.
Nach 1562 verlegte Herzog Emanuel Philibert von Savoyen die Hauptstadt nach Turin und begann systematisch, ein Netzwerk von Palästen und Schlössern zu errichten, das über zwei Jahrhunderte hinweg erweitert wurde. Diese Bautätigkeit machte Piemont zu einem architektonischen Zentrum und prägte die Region nachhaltig.
Die Residenzen tragen Namen, die auf ihre Funktionen hinweisen: Jagdschlösser wie die Venaria Reale dienten als Rückzugsorte für die Jagd, während Stadtpaläste wie der Palazzo Reale als Zentren der Macht fungierten. Diese Unterscheidung spiegelt sich in ihrer Architektur und ihrer Rolle im täglichen Leben der königlichen Familie wider.
Die Residenzen liegen in verschiedenen Städten und Landstrichen, daher ist es sinnvoll, einige Tage einzuplanen und die näher beieinander gelegenen zu besuchen. Mehrere Gebäude sind für Besucher zugänglich, haben aber unterschiedliche Öffnungszeiten, daher sollte man vorher nachfragen.
Das Schloss Stupinigi hat ein ungewöhnliches Grundriss-Design mit mehreren Flügeln, die von einem zentralen Punkt ausstrahlen wie die Speichen eines Rades. Dieses radiale Muster war eine innovative Gestaltungsidee für königliche Jagdschlösser und machte es zu etwas ganz Besonderem.
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