Castello del Valentino, Historischer Adelssitz in Turin, Italien
Das Castello del Valentino steht am Ufer des Flusses Po und besticht durch vier rechteckige Türme, einen marmorverlegten Hof und eine französisch beeinflusste Architektur mit italienischen Säulenhallen. Das Gebäude verbindet französische Eleganz mit italienischen Gestaltungselementen auf harmonische Weise.
Emanuele Filiberto erwarb 1564 die ursprüngliche Residenz am Fluss, die damals Vallantinum hieß. Christine von Frankreich beauftragte dann um 1620 die Umgestaltung zum heutigen Schloss, das die französischen und italienischen Stilmerkmale widerspiegelt.
Das Schloss beherbergt seit Jahrzehnten die Fakultät für Architektur der Polytechnischen Universität Turin und ist daher ein lebendiger Ort für Studium und Lehre. In den restaurierten Räumen finden sich Stuckarbeiten und Malereien aus dem 17. Jahrhundert, die Besucher bei ihrem Rundgang entdecken können.
Das Gelände ist während des ganzen Jahres zugänglich und bietet sowohl freie Besichtigung als auch Führungen durch die historischen Räume an. Der botanische Garten in der Nähe erlaubt es Besuchern, ihre Erkundung bei einem Spaziergang im Freien zu ergänzen.
Während der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin diente das Schloss als Casa Italia, dem Hauptquartier für die italienischen Athleten und Delegationen. Diese olympische Verbindung hinterließ ihre Spuren in der modernen Geschichte des Ortes.
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