Ponte Umberto I, Steinbogenbrücke über den Po-Fluss in Turin, Italien
Ponte Umberto I ist eine Steinbogenbrücke, die sich über den Po Fluss in Turin erstreckt und das Stadtzentrum mit Borgo Crimea verbindet. Die Struktur besteht aus drei Bögen mit unterschiedlichen Spannweiten und erreicht insgesamt eine Breite von 23 Metern.
Das Bauwerk ersetzte eine unsichere Eisensuspensionsbrücke aus dem Jahr 1840, die ab 1879 nicht mehr für den Fahrzeugverkehr geeignet war. Das neue Projekt wurde zwischen 1903 und 1907 realisiert, um die wachsende urbane Mobilität zu unterstützen.
Die vier Eingänge zeigen Skulpturgruppen von Luigi Contratti und Cesare Reduzzi, die Tugenden wie Mut, Güte, Kunst und Industrie darstellen und das Tor zur Stadt prägen.
Der beste Zugang erfolgt vom Zentrum aus über Corso Vittorio Emanuele II, wobei die westliche Uferseite mehrere öffentliche Verkehrshaltestellen in der Nähe hat. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke tagsüber ganz ungehindert überqueren und haben von der Mitte aus gute Ausblicke auf den Fluss.
Nach dem Tode König Umberto I im Jahr 1900 wurde die Brücke zu Ehren des Monarchen benannt, der sich für den Kampf gegen Krankheitsausbreitung engagiert hatte. Diese Namensgebung verbindet das Bauwerk mit den sozialen Anliegen seiner Zeit.
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