Synagogue of Turin, Synagoge im maurischen Stil im Stadtteil San Salvario, Turin, Italien.
Die Synagoge von Turin ist ein religiöses Gebäude im Moorish-Revival-Stil, das sich in der Stadt an der Grenze zwischen mehreren Vierteln befindet. Die Struktur besteht aus vier charakteristischen Zwiebeldächern, durchbrochenen Bögen und roten Backsteinfassaden, die von detaillierten Verzierungen durchzogen sind, und bietet Platz für etwa 1400 Gläubige in verschiedenen Gebetsbereichen.
Das Gebäude wurde 1884 fertiggestellt, nachdem die Gemeinde ein anderes Grundstück gekauft hatte, das ursprünglich für ein monumentales Projekt vorgesehen war. Der Krieg beschädigte die innere Ausstattung in den 1940er Jahren schwer, was danach zu einer umfassenden Erneuerung führte.
Der Name stammt von der Verwendung des Platzes als Zufluchtsort für die jüdische Gemeinde, die lange Zeit in der Stadt leben musste, ohne vollständige Rechte zu haben. Heute zeigen die Details im Innenraum, wie die Gemeinde ihre Tradition mit der lokalen Architektur verbunden hat.
Der Besuch sollte tagsüber geplant werden, da das Innere durch natürliches Licht aus den Fenstern und Öffnungen am besten gesehen wird. Das Gebäude befindet sich in einem erreichbaren Stadtteil mit guter Anbindung, und die verschiedenen Gebetsräume sind über interne Treppe leicht zu erkunden.
Die vier Zwiebeldächer wurden von architektonischen Traditionen inspiriert, die aus einem ganz anderen geografischen Kontext stammen, was dem Gebäude einen unerwarteten visuellen Charakter verleiht. Dieser Eklektizismus war während der Zeit seiner Entstehung bewusst gewählt, um Sicherheit und Eigenständigkeit der Gemeinde auszudrücken.
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