Superga, Katholisches Kirchengebäude in Turin, Italien
Die Basilika di Superga ist ein Wallfahrtsort und königliche Begräbnisstätte auf einem bewaldeten Hügel östlich von Turin mit weitreichendem Blick über die Stadt und die Alpen. Die Kirche zeigt eine kreisförmige Grundfläche mit Kuppel und Tambour, flankiert von zwei symmetrischen Glockentürmen und einer Vorhalle mit Säulenportikus.
Der Herzog von Savoyen beauftragte den Architekten Filippo Juvarra im Jahr 1716 mit dem Bau der Basilika, nachdem das Haus Savoyen Turin im Spanischen Erbfolgekrieg vor französischen Truppen bewahrt hatte. Die Arbeiten dauerten vierzehn Jahre und wurden 1731 vollendet, wobei der Komplex später Grabstätte für mehrere Generationen der regierenden Familie wurde.
Der Name stammt von der lateinischen Bezeichnung Mons Superga ab, die sich auf den Hügel bezieht, auf dem das Heiligtum errichtet wurde. Besucher sehen heute den Komplex als Wallfahrtsort und Erinnerungsstätte zugleich, mit Zeremonien, die sowohl die königliche Vergangenheit als auch das Gedenken an Verstorbene lebendig halten.
Der Zugang erfolgt über eine Zahnradbahn, die vom Stadtrand aus den Hang hinaufklettert und mehrere Haltestellten passiert, bevor sie die Esplanade erreicht. An klaren Tagen lohnt sich der Aufstieg auf die Aussichtsplattform unter der Kuppel für den Rundblick, während bei Nebel die Sicht stark eingeschränkt sein kann.
Ein Seitenbereich erinnert an das Flugzeugunglück von 1949, bei dem das gesamte Team des Fußballclubs Torino ums Leben kam, als das Flugzeug bei dichtem Nebel gegen die Rückwand des Hügels prallte. Eine kleine Gedenkstätte mit Fotografien und Blumen markiert den Ort des Aufpralls und zieht bis heute Anhänger an.
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