Santuario della Consolata, Kleine Basilika und Marienwallfahrtsort in Turin, Italien
Die Santuario della Consolata ist eine kleinere Basilika und ein Marienwallfahrtsort in Turin, deren Grundriss sechseckige Elemente mit einem elliptischen Hauptschiff verbindet. Ein romanischer Glockenturm steht neben der neoklassizistischen Fassade und schafft einen Kontrast zwischen mittelalterlicher Bausubstanz und späteren barocken Umgestaltungen.
Der Komplex entstand im 10. Jahrhundert als Kirche Sant'Andrea und erhielt seine heutige Gestalt durch Umbauten von Guarino Guarini und Filippo Juvarra. Die barocken Eingriffe verwandelten das mittelalterliche Gebäude in ein Wallfahrtszentrum, das der Madonna della Consolata gewidmet ist.
Das Heiligtum beherbergt eine verehrte Marien-Ikone, die in einem kunstvollen Marmor-Altar ruht und täglich Gläubige anzieht. Die Bewohner von Turin betrachten diesen Ort als wichtiges spirituelles Zentrum ihrer Stadt, wo Gebete und Votivgaben seit Jahrhunderten Tradition sind.
Das Heiligtum öffnet täglich von 8 Uhr morgens bis 19:30 Uhr abends und liegt an der Kreuzung von Via Consolata und Via Carlo Ignazio Giulio. Besucher können das Innere frei betreten und sollten auf liturgische Handlungen Rücksicht nehmen, die den Zugang zu bestimmten Bereichen zeitweise einschränken können.
Papst Franziskus überreichte diesem Heiligtum 2015 die Goldene Rose, eine päpstliche Auszeichnung, die selten verliehen wird. Diese Geste würdigte die Verbindung des Ortes mit dem Grabtuch von Turin und seine Bedeutung für die katholische Frömmigkeit in der Region.
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