Österreichisch-ungarischer Militärfriedhof von Bozen, Militärfriedhof in St. Jakob, Bozen, Südtirol, Italien.
Der Österreichische Soldatenfriedhof in St. Jakob/Bozen liegt an der Staatsstraße nahe der Ortschaft St. Jakob, neben dem italienischen Soldatenfriedhof. Im Zentrum steht die neugotische Maria-Hilf-Kapelle, 1897/98 nach Plänen von Johann Bittner erbaut und 1900 geweiht, mit einem Altar aus dem 17. Jahrhundert aus der ehemaligen Bozner Ansitz Niederhaus. Das oktogonale Ehrenmal nach Entwurf von Stadtbaumeister Gustav Nolte wurde 1917 eingeweiht; die Deckenbilder stammen von Albert Stolz.
Der Friedhof wurde 1859 für die im Sardinischen Krieg gefallenen österreichischen Soldaten angelegt; später wurden die Gebeine der in den Schlachten 1848/49 Gefallenen vom Bozner Pfarrfriedhof nach St. Jakob überführt. 1866 kamen wieder viele Verwundete und Sterbende nach Bozen. Der 1874 gegründete Militär-Veteranen-Verein Bozen betreut die Grabstätten seither.
Der Friedhof wird vom Verein zur Pflege des Soldatenfriedhofes St. Jakob/Bozen unter Hans Duffek betreut, in der Nachfolge des 1874 gegründeten Militär-Veteranen-Vereins Bozen. Eine Gedenktafel erinnert an die Südtiroler Angehörigen des Polizeiregiments "Bozen", die am 23. März 1944 beim Attentat in der Via Rasella in Rom starben.
Der Friedhof liegt an der Staatsstraße in St. Jakob, unmittelbar neben dem italienischen Soldatenfriedhof. Im Zentrum steht die Maria-Hilf-Kapelle, umgeben vom achteckigen Ehrenmal von 1917 sowie von Kreuzen und Sammelgrabsteinen. Betreut wird die Anlage vom Verein zur Pflege des Soldatenfriedhofes St. Jakob/Bozen.
Eine Gedenktafel erinnert an die Südtiroler Angehörigen des Polizeiregiments "Bozen", die am 23. März 1944 beim Attentat in der Via Rasella in Rom starben. In einem angrenzenden Feld liegen zudem 142 deutsche Soldaten des Zweiten Weltkriegs neben den austro-ungarischen Gräbern.
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