Collezione Maramotti, Museum für moderne Kunst in Reggio Emilia, Italien
Die Collezione Maramotti ist ein Museum für zeitgenössische Kunst in Reggio Emilia, untergebracht in der ehemaligen Max-Mara-Fabrik, die 1957 von Pastorini und Salvarani entworfen wurde. Das Gebäude wurde 2005 vom britischen Architekten Andrew Hapgood umgebaut, nachdem das Unternehmen umgezogen war. Es zeigt über zweihundert Werke aus der Zeit ab 1945 sowie ein Kunstarchiv und eine Bibliothek.
Das Gebäude wurde von den Architekten Pastorini und Salvarani entworfen, stammt von 1957 und beherbergte das ursprüngliche Max-Mara-Werk. Nach dem Umzug des Unternehmens baute der britische Architekt Andrew Hapgood es 2005 zum Ausstellungsraum um; 2007 wurde die Sammlung öffentlich zugänglich, wie es Gründer Achille Maramotti gewünscht hatte.
Die Sammlung zeigt europäische Kunstbewegungen wie Art Informel und Neoexpressionismus, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Sie vermittelt einen Eindruck davon, wie Künstler in dieser Zeit neue Wege suchten und ihre Werke bis heute fortbestehen.
Der Zugang ist nur nach Vereinbarung möglich, Besuche müssen also im Voraus gebucht werden; die Sammlung befindet sich in den ehemaligen Räumen von Max Mara in Reggio Emilia. Neben der Dauerausstellung finden Wechselausstellungen statt. Der Umbau zum Ausstellungsort stammt vom britischen Architekten Andrew Hapgood.
Der Max Mara Art Prize for Women wurde 2005 von der Max Mara Fashion Group ins Leben gerufen und bis zur neunten Ausgabe mit der Whitechapel Gallery organisiert; ab der zehnten Ausgabe wechselt er jedes Mal in ein anderes Land, beginnend mit dem Museum MACAN in Jakarta unter der Kuratorin Cecilia Alemani. Zu den Preisträgerinnen zählen Laure Prouvost und Helen Cammock.
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