Consonno, Geisterstadt in Olginate, Italien
Consonno ist eine verlassene Siedlung auf 634 Metern Höhe in der Provinz Lecco mit verfallenen Vergnügungsbauten aus den 1960er Jahren. Die Anlage besteht aus leerstehenden Gebäuden mit exotischen Elementen wie Pagoden und Türmen, die von Vegetation überwuchert zwischen bewaldeten Hängen stehen.
Ein Unternehmer kaufte das Bauerndorf 1962 und verwandelte es in ein Freizeitgelände mit künstlichen Gebäuden und Attraktionen. Ein Erdrutsch 1976 beschädigte die Zufahrtsstraße schwer, und der Komplex schloss wenige Jahre später endgültig.
Die Ruinen tragen noch die Inschriften und künstlerischen Details der Nachbildungen klassischer Architektur, die damals als Symbol für modernen Wohlstand galten. Besucher bemerken oft die surreale Mischung aus verfallenen Pagoden, Minaretten und neogotischen Türmen, die in der lombardischen Landschaft wie Kulissen wirken.
Der Zugang erfolgt über eine schmale Bergstraße, und Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben und teils rutschig ist. Es gibt keine sanitären Anlagen oder Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort, daher empfiehlt sich die Mitnahme von Wasser und Snacks.
Die ursprüngliche Dorfkirche San Maurizio steht noch zwischen den Vergnügungsbauten und dient als Kontrast zur künstlichen Umgebung. Das kleine Friedhofsgelände neben der Kirche ist einer der wenigen Orte, die vom ursprünglichen Dorf erhalten blieben.
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