Cathedral, Renaissance-Kathedrale in Palmanova, Italien
Der Dom in Palmanova ist ein Renaissance-Kirchenbau mit einer Fassade aus istrischem Stein, an der in Nischen die Statuen der Heiligen Justina von Padua und des Heiligen Markus die Eingangszone schmucken. Das Kirchenschiff erstreckt sich nach hinten und wird von einem klassischen Grundriss und inneren Kapellen strukturiert.
Der Bau des Doms begann 1603 unter venezianischer Herrschaft und wurde 1636 fertiggestellt, doch die offizielle Weihe fand erst 1777 statt, nachdem die Stadt zum Bistum Udine kam. Diese verzoegerte Konsekration spiegelt die komplexe politische Geschichte der Festungsstadt wider.
Der Dom trägt den Namen Chiesa del Santissimo Redentore und steht in der Mitte des Piazza Grande, dem zentralen Platz der sternförmigen Festungsstadt. Er prägt bis heute das religiöse und soziale Leben der Stadt als Sammelpunkt für Gemeinde und Besucher.
Der Dom ist vom Piazza Grande aus leicht zu erreichen und bleibt fur religiose Gottesdienste und Architektur-Besichtigungen geoffnet. Die beste Zeit zum Besuchen ist am fruehn Morgen oder am spaeten Nachmittag, wenn weniger Touristen vor Ort sind.
Der Glockenturm wurde absichtlich niedriger gebaut als üblich, damit Feinde ihn nicht als Orientierungspunkt bei möglichen Angriffen auf die Festung nutzen konnten. Dieses praktische Detail zeigt, wie Militärschutzmaßnahmen sogar die religiöse Architektur der Stadt prägten.
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