Foce a Giovo, Gebirgspass in den Nordapenninen, Italien
Foce a Giovo ist ein Gebirgspass in den nördlichen Apenninen, der auf einer Höhe von etwa 1674 Metern die Region Toskana mit der Emilia-Romagna verbindet. Die Passhöhe liegt inmitten dichter Wälder, die beide Seiten des Übergangs prägen.
Der Pass wurde 1821 im Rahmen der sogenannten Via del Duca angelegt, um das Großherzogtum Toskana mit dem Herzogtum Modena zu verbinden. Diese Route erleichterte den Handel und die Reise zwischen den beiden Gebieten erheblich.
An der Passhöhe steht eine kleine Kapelle, die der Madonna del Giovo gewidmet ist und von Wanderern und Pilgern auf ihrem Weg besucht wird. Daneben befindet sich eine Quelle, die Reisenden seit Langem als Rastpunkt dient.
Der Aufstieg von der toskanischen Seite endet auf den letzten Kilometern mit unbefestigtem Untergrund, während die Zufahrt von der emilianischen Seite vollständig auf Schotterwegen verläuft. Der Zustand der Wege ändert sich je nach Jahreszeit, sodass ein Besuch im Sommer oder Frühherbst am einfachsten ist.
Am Fuß des Passes entspringt der Panaro, der letzte Nebenfluss des Po, der dort noch den Namen Torrente delle Tagliole trägt. Dieser Bach fließt talabwärts bis nach Pievepelago, wo er seinen heutigen Namen erhält.
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