Eremo di San Guglielmo, Mittelalterliche Einsiedeleruinen in Castiglione della Pescaia, Italien.
Eremo di San Guglielmo ist eine Klosteranlage mit einer einschiffigen Kirche mit Backsteinbestandteilen, Monchszellen und Resten eines Kreuzgangs inmitten von Walder. Die Ruinen sind von dichtem Waldbewuchs umgeben und zeigen die bescheidene Struktur des mittelalterlichen Klosters.
Die Klosteranlage wurde im 13. Jahrhundert von Anhangern des heiligen Guglielmo gegrundet, der eine strenge Form des Monchtums praktizierte. Nach seinem Tod im Jahr 1157 blieb die Gemeinschaft bestehen und setzte seine spirituelle Tradition fort.
Diese Stätte war ein spirituelles Zentrum der Region, wo Mönche nach den Prinzipien des heiligen Guglielmo lebten und beteten. Die Anlage zog Anhänger an, die ein Leben in Einfachheit und Abgeschiedenheit suchten.
Die Ruinen konnen nur von einem erhohten Aussichtspunkt außerhalb des Komplexes betrachtet werden, da der innere Zugang aus Konservierungsgrunden beschrankt ist. Der Waldpfad zur Anlage ist naturbelassen, daher sollte man festes Schuhwerk und genug Zeit zum Erkunden einplanen.
Der heilige Guglielmo aß nur gekochte Mahlzeiten drei Mal pro Woche und lebte ansonsten von rohen Krautern und Wasser. Diese extreme Askese war Teil seines spirituellen Lebens und definierte die Strenge der Gemeinschaft, die er grundete.
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