Eremo di Santa Rosalia alla Quisquina, Barocke Einsiedelei in Santo Stefano Quisquina, Italien.
Das Eremo di Santa Rosalia alla Quisquina ist eine barocke Einsiedelei, die in den Fels eines Berges in Santo Stefano Quisquina, Sizilien, gebaut wurde und eine Kirche, eine Krypta sowie in den Stein gehauene Mönchszellen umfasst. Die Anlage erstreckt sich sowohl unter als auch über der Erdoberfläche und passt sich dem natürlichen Gelände des Berges an.
Im Jahr 1624 entdeckten zwei Arbeiter aus Palermo in einer Felsenhöhle eine Inschrift, die mit der heiligen Rosalia in Verbindung gebracht wurde, was zur Gründung der Einsiedelei führte. Im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts wurde der Ort ausgebaut und erhielt seine heutige barocke Gestalt.
Die Einsiedelei ist ein Wallfahrtsziel für Anhänger der heiligen Rosalia, die hier im 13. Jahrhundert gelebt haben soll. Besucher sehen heute noch Votivgaben und hören Gebete, die Pilger an der Höhle hinterlassen.
Der Weg zur Einsiedelei ist steil und verläuft durch bewaldetes Gelände, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk. Der Besuch ist bei klarem Wetter angenehmer, da die Aussicht auf die umliegenden Berge dann besonders gut ist.
Im Inneren der Höhle, die als Ausgangspunkt des Heiligtums gilt, ist eine Inschrift in den Fels gemeißelt, die auf die heilige Rosalia hinweist und noch heute sichtbar ist. Es ist eine der wenigen Stellen in Sizilien, an der die Verehrung der Heiligen direkt mit einem originalen Felsdokument verbunden ist.
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