Parco naturale delle Grotte di Oliero, Naturreservat und Höhlensystem in Valbrenta, Italien.
Das Parco naturale delle Grotte di Oliero ist ein Naturschutzgebiet im Tal Valbrenta in Norditalien mit einem unterirdischen Höhlensystem, das von einem Fluss durchflossen wird, der durch Kalkstein geformt wurde. Die Höhlen bestehen aus weitläufigen Gängen und Kammern, die von Wasser über sehr lange Zeiträume ausgehöhlt wurden.
Alberto Parolini, Naturforscher und Grundeigentümer, entdeckte 1822 die nach ihm benannte Höhle und öffnete sie 1832 für das Publikum. Beim Hochwasser des Brenta 1966 schütteten die Quellen schätzungsweise 140 m³/s, bei einem Mittel von 15 m³/s. Parolini hatte zudem Grottenolme aus den Höhlen von Postumia eingesetzt; Taucher fanden später rund vierzig davon.
Die vier Öffnungen heißen im lokalen Dialekt „còvoli“; zwei sind trocken, darunter der covolo degli assassini, zwei führen den Fluss. Die Parolini-Höhle ist nach dem Naturforscher Alberto Parolini benannt, der sie 1822 entdeckte und 1832 für das Publikum öffnete. Er setzte Grottenolme aus den Höhlen von Postumia aus; Taucher fanden später etwa vierzig davon.
Die Höhlen werden bei geführten Bootstouren erkundet, bei denen Sicherheitsausrüstung zur Verfügung gestellt wird. Es empfiehlt sich, etwas Warmes mitzubringen, da es in den Höhlen das ganze Jahr über kühl ist.
Der Siphon der Quelle wurde auf etwa 10 km erforscht und gilt damit als einer der längsten Italiens und wohl Europas. Die Höhle birgt zudem einen etwa 14 Meter langen Kalksteinstalaktiten. Beim Brenta-Hochwasser 1966 wurde die Schüttung der Quellen auf rund 140 m³/s geschätzt.
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