Laghi di Lavagnina, body of water
Die Laghi di Lavagnina sind zwei künstliche Stauseen im Piedmont, in der Nähe der Städte Ovada und Lerma. Der obere See ist kleiner und liegt höher, während der untere See deutlich größer ist und Wasser für die umliegenden Gemeinden und Stromerzeugung speichert.
Der obere See wurde in den 1890er Jahren als erstes Bauwerk errichtet, um die Wasserversorgung der Region zu sichern. Etwa zwei Jahrzehnte später wurde der untere und größere See zwischen 1911 und 1917 fertiggestellt, als der Bedarf an Wasser und Elektrizität in den lokalen Gemeinden zunahm.
Die Gegend rund um die Seen zieht Wanderer und Ausflügler aus der Region an, besonders an Wochenenden, wenn Familien die Wege um die Ufer entlanggehen. Das Gebiet bewahrt den Charakter eines ländlichen Piedmonts, wo Natur und alte Technik nebeneinander existieren.
Der Zugang erfolgt über die asphaltierte Straße zwischen Ovada und Lerma, von der eine Abzweigung zum unteren See führt. Der letzte Abschnitt ist unbefestigt und führt bergauf, daher sind feste Schuhe und ausreichend Trinkwasser empfehlenswert.
Der obere See ist heute durch Sedimentablagerungen auf etwa 3 Meter Tiefe gesunken und dient heute als Absetzbecken, das das untere Reservoir vor Schlamm schützt. Diese unbeabsichtigte Funktion zeigt, wie sich ein technisches Bauwerk im Laufe der Zeit in etwas ganz anderes verwandeln kann.
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