Lago di Ariamacina, body of water
Lago di Ariamacina ist ein Stausee in der Provinz Cosenza in den Sila-Bergen von Kalabrien. Er wurde zwischen 1953 und 1955 zur Stromerzeugung gebaut, indem der Fluss Neto aufgestaut wurde, liegt in etwa 1270 Metern Höhe auf einem Bergplateau und erstreckt sich über etwa 1,2 Quadratkilometer. Die Umgebung besteht aus dichten Wäldern mit Buchen, Fichten und Kiefern sowie offenen Bergwiesen, die den See natürlich wirken lassen.
Der See wurde in den 1950er Jahren gebaut, als die Region Strom brauchte und ein Netzwerk von Speicherseen für die Wasserkraftnutzung entstand. Im Jahr 2002 benannte die Umweltorganisation Legambiente die Gegend als Ariamacina-Oase aus und schuf damit einen der ersten geschützten Bereiche für Zugvögel im südlichen Italien.
Der Name Ariamacina stammt aus der lokalen Sprache und bezieht sich auf die geografische Lage des Sees in der Berglandschaft. Der See wird heute von Vogelbeobachtern und Naturfreunden besucht, die hier die Ruhe und die Tierwelt der Sila schätzen.
Der See liegt auf einem Bergplateau und ist vom Westen des Monte Volpintesta aus sichtbar; man erreicht ihn über die Strada Statale 107 Silana. Die Wege um den See sind gut begehbar und laden zu ruhigen Spaziergängen durch die Wälder und entlang der Ufer ein.
Der See beherbergt eine der wenigen Nistplätze des Haubentauchers in Italien und ist Heimat von Bergfröschen, glattenSchlangen und Vipern, die hier ein sicheres Zuhause finden. Eine spezielle Beobachtungsplattform mit Teleskopen am Ufer ist eine der ersten Vogelbeobachtungsstationen im südlichen Italien.
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