Nationalpark Sila, Nationalpark in Kalabrien, Italien
Der Sila-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in Kalabrien, das sich über die Provinzen Cosenza, Catanzaro und Crotone erstreckt und eine Fläche von mehr als 73.000 Hektar umfasst. Das Gelände wechselt zwischen weiten Hochebenen, bewaldeten Hängen und mehreren Seen, die von Flüssen gespeist werden.
Das Gebiet wurde als Nationalpark im Jahr 1997 eingerichtet und erweiterte frühere Schutzzonen, die in den 1920er Jahren eingeführt wurden. Die UNESCO erkannte es 2014 als Biosphärenreservat an und würdigte damit seine ökologische Bedeutung.
Der Name Sila stammt von einem lateinischen Wort für Wald und spiegelt die dichten Kiefernbestände wider, die seit Jahrhunderten die Landschaft prägen. Besucher sehen noch heute Hirten mit ihren Herden auf den Hochebenen, besonders im Frühsommer, wenn das Gras frisch und grün ist.
Das Gelände eignet sich für Wanderungen und Radtouren auf markierten Wegen, die durch Wälder und entlang von Seen führen. Im Winter kann man in Lorica und Camigliatello Ski fahren, während im Sommer die höher gelegenen Gebiete kühler bleiben als die Küstenregionen.
Die Wälder Fossiata und Gallopane am See Cecita beherbergen alte Schwarzkiefern, von denen einige über 350 Jahre alt sind und Höhen von 45 Metern (148 Fuß) erreichen. Diese Bäume werden lokal als Giganti della Sila bezeichnet und gehören zu den höchsten in Süditalien.
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