Lake Arvo, Künstlicher Stausee in der Provinz Cosenza, Italien.
Der Stausee Arvo ist ein künstliches Gewässer in den Sila-Bergen in der Provinz Cosenza. Das Wasser wird von einem Damm aus verdichteter Erde gestaut, der die Flüsse Arvo, Bufalo und Fiego aufstaut.
Der Stausee entstand zwischen 1927 und 1931 durch Aufstauung des Flusses Arvo und der Bäche Bufalo und Fiego zur Stromerzeugung. Der Erddamm war mit 280 m Länge und 22 m Höhe damals der längste seiner Art in Italien; die Arbeiten endeten 1932, als Prinz Umberto von Savoyen und Maria José die Anlage einweihten. Der Archäologe Italo Biddittu fand am Seeufer Spuren des Homo erectus.
Der Name des Sees stammt vom Fluss Arvo, der zusammen mit den Bächen Bufalo und Fiego aufgestaut wurde. Auf einer Insel im Abschnitt von Aprigliano brüten mehrere Dutzend Paare der Mittelmeermöwe, einer der höchstgelegenen Brutplätze Italiens. Der See dient Ruderwettkämpfen, ein olympisches Ruderzentrum ist geplant.
Der See wird von der Straße SS 108bis begleitet, die seinem Ufer folgt und direkten Zugang zu den Ufern gibt. Das Nordufer ist stark gegliedert, das Südufer geradliniger, sodass die Orientierung am Wasser je nach Seite unterschiedlich ist. Der Grund besteht vor allem aus Sand und Kies.
Die Staumauer besteht aus Lehm und verdichteter Erde, was für ein Gewässer dieser Größe eine ungewöhnliche Konstruktion darstellt. Diese einfache Bauweise aus dem frühen 20. Jahrhundert hält bis heute stand.
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