Lago Santo parmense, Gletschersee in Corniglio, Italien
Der Lago Santo parmense ist ein Gletschersee im Nationalpark Toskanisch-Emilianischer Apennin, der in etwa 1.500 Metern Höhe liegt. Das Wasser ist sehr kalt und klar, und der See wird von Berghängen umgeben, die je nach Jahreszeit unterschiedliche Farben zeigen.
Der See entstand durch Gletscheraktivität in der Eiszeit und prägt seit Jahrhunderten die Region. Die erste größere Infrastruktur kam mit der Gründung einer Schutzhütte 1882, die den Ort als Bergaziel für Wanderer und Fischer erschloss.
Der See ist seit langem ein Ort für Bergfischer, die hier Bachforellen und Seesaiblinge fangen. Heute kommen Besucher hierher, um diese Tradition zu erleben und die Fischbestände zu schützen.
Besucher erreichen den See von einer Berghütte aus, von der aus eine Seilbahn nach oben führt. In der Nähe gibt es ein Bergrefugium mit Schlafplätzen für Übernachtungen, wo man auch Mahlzeiten bekommen kann.
Im Winter friert das Wasser zu und zieht spezialisierte Taucher an, die unter dem Eis tauchen. Diese ungewöhnliche Aktivität ist nur wenigen bekannt und findet ausschließlich in diesen Höhenlagen des Apennin statt.
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