Valle Christi, Gotisches Kloster in Santa Maria del Campo, Rapallo, Italien.
Valle Christi ist ein Kloster im gotischen Stil in der Gegend Santa Maria del Campo in Rapallo, Ligurien, mit Spitzbögen, Steinmauern und einem teilweise erhaltenen Kreuzgang. Das Gebäude steht heute als Ruine unter freiem Himmel und zeigt die charakteristischen Merkmale religiöser Architektur aus dem frühen 13. Jahrhundert.
Das Kloster wurde 1204 von zwei genuesischen Adligen gegründet und beherbergte fast drei Jahrhunderte lang Zisterzienserinnen. Es wurde nach und nach verlassen und verfiel schließlich zur Ruine, die man heute sieht.
Der Name bedeutet auf Deutsch „Tal Christi
Das Kloster liegt im Stadtteil Santa Maria del Campo und ist zu Fuß über Wege durch die Hügel rund um Rapallo erreichbar. Ein Besuch eignet sich am besten bei gutem Wetter, da die Ruine vollständig im Freien liegt.
Laut einer lokalen Überlieferung soll eine Nonne, die sich in einen Hirten verliebt hatte, zusammen mit ihrem Neugeborenen lebendig in einer Mauer eingemauert worden sein. Diese Geschichte wird bis heute in der Gegend weitergegeben und gibt dem Ort eine menschliche Dimension jenseits seiner religiösen Bedeutung.
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