Moncodeno, Gletscherzirkus in Esino Lario, Italien
Moncodeno ist ein Gletscher-Zirkus mit hunderten von Höhlen, die in einer natürlichen amphitheatralischen Formation zwischen 1.700 und 2.300 Metern in den Bergamasker Alpen verteilt sind. Die Karstlandschaft enthält mehrere größere Höhlensysteme, darunter auch bekannte unterirdische Formationen mit vielen Gängen und Kammern.
Der Ort entstand durch glaziale Erosion in der Eiszeit und wurde später durch Karstprozesse geprägt, die die heutigen Höhlen formten. Die menschliche Präsenz in der Region reicht bis in die Antike zurück, wie archäologische Funde belegen.
Die Gegend wird von lokalen Gemeinschaften wegen ihrer Höhlen geschätzt, die seit Generationen erforscht und dokumentiert werden. Diese unterirdischen Räume sind Teil der Identität der Region und zeigen, wie Menschen mit der Berglandschaft leben.
Die Erkundung der Höhlen erfordert angemessenes Schuhwerk und Vorsicht, da die Wege uneben und teilweise rutschig sein können. Die beste Zeit für einen Besuch ist außerhalb der Wintermonate, wenn Schnee und Eis die Zugänge nicht blockieren.
Eine natürliche Eishöhle, die Ghiacciaia del Moncodeno, behält das ganze Jahr über Temperaturen unter Null, obwohl sie in den Sommermonaten Besuchern offensteht. Dieses Phänomen entsteht durch die spezielle Lage und geologische Struktur, die kalte Luft speichert und die Eisbildung erhält.
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