Monzoni, Alpine Untergruppe in den Dolomiten, Italien.
Monzoni (ladinisch Munciogn) ist eine bogenförmige Untergruppe der Marmolada-Gruppe in den Dolomiten, im Trentino. Sie reicht vom Nordwestende bis zum Passo delle Selle, zwischen Val di Fassa, Valle di San Pellegrino, der Auta-Kette und dem Val San Nicolò. Höchster Punkt ist die Punta della Vallaccia mit 2.641 m. Anders als andere Gruppen des Fassatals besteht sie aus intrusiven und gangförmigen Eruptivgesteinen wie Monzonit sowie aus mineralreichen Kontaktmetamorphiten.
Die Monzoni sind nach dem Monzonit benannt, einem intrusiven Eruptivgestein, das hier erstmals bestimmt wurde und sie von den Dolomitgruppen des Fassatals unterscheidet. Ihre mineralreichen Kontaktmetamorphite ziehen seit dem 19. Jahrhundert geologische Forschungen an. Die Rifugio Monzoni Torquato Taramelli, benannt nach dem Geologen Torquato Taramelli, und die nahe Rifugio Vallaccia sind die wichtigsten Ausgangspunkte des Massivs.
Der ladinische Name der Gruppe ist Munciogn, und der Bach, der von ihr herabfließt, ist der Ruf di Munciogn, der auf 1.526 m in den Rio di S. Nicolò mündet. Der ausgerüstete Alpinweg über den gesamten Grat ist dem Kletterer B. Federspiel gewidmet, und das Biwak Donato Zeni liegt in der Kette Monzoni-Vallaccia.
Mehrere ausgeschilderte Wege führen von den umliegenden Tälern hinauf, wobei die Sommermonate die beste Zeit zum Wandern bieten. Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein und feste Schuhe sowie Orientierungsmittel mitbringen.
Die Monzoni bestehen aus intrusiven Eruptivgesteinen wie Monzonit, nicht aus Dolomit wie die übrigen Gruppen des Fassatals, sowie aus mineralreichen Kontaktmetamorphiten. Der Gesteinsname Monzonit leitet sich von diesen Bergen ab.
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