Kokus, Berggipfel im Triester Karst, Italien
Monte Cocusso ist ein Berggipfel im Triester Karst an der Grenze zwischen Italien und Slowenien, der sich 672 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Landschaft zeichnet sich durch steile Hänge, Karstformationen und Schwarzkiefernwälder aus, die den Berg prägen.
Der Berg beherbergt Überreste einer antiken Begräbnisstätte namens Velika Groblja auf 662 Metern Höhe, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Diese archäologischen Funde zeigen, dass die Region seit prähistorischen Zeiten besiedelt und von Menschen genutzt wurde.
Die lokale Bevölkerung von Basovizza hat diesem Berg unterschiedliche Namen gegeben: Mačka bedeutet "Katze" in ihrer Sprache, während Ožeg sich auf ein großes Feuer bezieht, das die Gegend einmal heimgesucht hat. Diese Namen spiegeln die enge Verbindung der Menschen zu diesem Ort wider.
Der Berg ist über den Wanderweg T1 erreichbar, der zum Gipfel führt und mit der längeren Vertikala SPDT-Route verbunden ist, die über 24 Gipfel verläuft. Die beste Zeit zum Wandern ist in den wärmeren Monaten, wenn das Wetter stabil ist und die Wege gut begehbar sind.
Der Berg war Standort von Versuchen mit verschiedenen Baumarten im 19. Jahrhundert, darunter griechische Tannen und Fichten, die neben den natürlich vorkommenden Schwarzkiefern gepflanzt wurden. Diese alten Anpflanzungen sind heute noch sichtbar und zeugen von frühen Experimenten zur Waldvegetation in dieser Gebirgsregion.
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