Monte Cornaccio, Berggipfel in den Nördlichen Apenninen, Italien.
Monte Cornaccio erhebt sich auf 1881 Metern und markiert die Grenze zwischen den Regionen Emilia-Romagna und Toskana. Die eine Seite zeigt sanfte Abhange, wahrend die andere Seite mit steilen Klippen endet.
Die benachbarte Passo della Calanca markierte einst den Treffpunkt dreier italienischer Staaten: des Grosherzogtums Toskana, des Herzogtums Modena und der Papstlichen Staaten. Diese Grenzlage pragte die Geschichte der gesamten Region.
Der Berg spielt eine wichtige Rolle im Grande Escursione Appenninica Wegenetz und verbindet Wanderer mit vielen anderen Gipfeln und Seen der nördlichen Apenninen. Dies macht ihn zu einem bekannten Punkt auf langen Wanderrouten durch die Region.
Besucher konnen den Gipfel von zwei Ausgangspunkten erreichen: von Spignana in der Toskana oder von Madonna dell'Acero in der Emilia Romagna, wobei beide Wege deutlich gekennzeichnet sind. Der Zugang ist das ganze Jahr uber moglich, wobei der Aufstieg moderate Ausdauer erfordert.
Der Berg empfangt etwa funf Monate im Jahr Schneebedeckung, was oberhalb der Baumgrenze in 1600 Metern Hohe besonders auffallend ist. Diese saisonalen Veranderungen gestalten das Landschaftsbild dramatisch um und pragen das Erlebnis je nach Jahreszeit stark.
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