Monte Perda Liana, Kalksteingipfel in Ogliastra, Italien.
Monte Perda Liana ist ein Kalksteingipfel in der Ogliastra-Region mit einer zylindrischen Felsformation von etwa 50 Metern Höhe, die sich über einem abgestutzten kegelförmigen Sockel erhebt. Die charakteristische Struktur besteht aus Kalkstein und Dolomit und ragt aus der umgebenden Landschaft heraus.
Die geologische Formation entstand in der Jura-Zeit, als die Gegend unter Wasser lag und marine Lebensformen dort existierten. Die fossilen Reste, die heute in der Gesteinsstruktur zu finden sind, zeugen von diesem alten Meeresumfeld.
Der Name 'Perda e Liana' könnte sich auf die glatten Felsformen oder die Erdbeerbäume beziehen, die an den Hängen wachsen. Diese Bezeichnung spiegelt die enge Verbindung der Gegend zu ihren natürlichen Merkmalen wider.
Eine Rundwanderung führt um das Felsdenkmal herum und dauert etwa eine Stunde bei moderatem Anstieg. Der Pfad ist gut begehbar und bietet verschiedene Perspektiven auf die Felsformation während des Abstiegs.
Die Felsformation zeigt aus verschiedenen Winkeln unterschiedliche Silhouetten, was jeden Punkt des Rundwegs zu einer neuen Perspektive macht. Die hellen Felswände kontrastieren auffällig mit dem dunkleren Gestein der umgebenden Landschaft.
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